
Synthetische Inhaltsstoffe in der Haarpflege
Warum synthetische Inhaltsstoffe in Haarpflege langfristig mehr Probleme schaffen als lösen
Viele Haarpflegeprodukte versprechen Glanz, Geschmeidigkeit und „Reparatur“. Kurzfristig funktioniert das oft erstaunlich gut. Langfristig zeigen sich jedoch bei vielen Menschen Probleme wie stumpfes Haar, juckende Kopfhaut, Schuppen oder sogar Haarausfall.
Ein häufiger, aber wenig beachteter Grund dafür sind synthetische Inhaltsstoffe, die sich mit der Zeit auf Haar und Kopfhaut ablagern.
Kurzfristiger Effekt – langfristige Belastung
Konventionelle Haarpflege arbeitet häufig mit filmbildenden Stoffen. Diese legen sich wie ein Mantel um Haar und Kopfhaut. Das Haar wirkt sofort glatter, glänzender und „gesünder“. Was dabei unsichtbar bleibt:
Diese Schichten werden nicht vollständig abgebaut.
Mit jeder Wäsche kommt eine neue Lage hinzu.
So entsteht über Monate oder Jahre eine Mischung aus:
Produktresten
Talg
abgestorbenen Hautzellen
Umweltbelastungen
Die Kopfhaut verliert zunehmend ihre Fähigkeit, sich selbst zu regulieren.
Typische synthetische Inhaltsstoffe, die Ablagerungen fördern
Silikone
Silikone sind nicht wasserlöslich und besonders hartnäckig.
Häufige Bezeichnungen:
Dimethicone, Amodimethicone, Cyclopentasiloxane, Trimethicone
Sie sorgen für sofortige Glätte, können Haar und Kopfhaut jedoch versiegeln und die Aufnahme von Feuchtigkeit und Nährstoffen behindern
Kunstharze & synthetische Filmbildner
Diese Stoffe erzeugen Halt, Glanz oder ein „schützendes Gefühl“.
Beispiele:
Polyquaternium, PVP, Acrylates Copolymer, VP/VA Copolymer
Auf der Kopfhaut können sie Poren blockieren und den natürlichen Stoffwechsel beeinträchtigen
Kunstharze & synthetische Filmbildner
Diese Stoffe erzeugen Halt, Glanz oder ein „schützendes Gefühl“.
Beispiele:
Polyquaternium, PVP, Acrylates Copolymer, VP/VA Copolymer
Auf der Kopfhaut können sie Poren blockieren und den natürlichen Stoffwechsel beeinträchtigen
Aggressive Tenside
Stark reinigende Tenside entfernen Fett sehr effektiv – oft zu effektiv.
Beispiele:
Sodium Lauryl Sulfate (SLS), Sodium Laureth Sulfate (SLES)
Die Haut reagiert darauf häufig mit Reizung, Spannungsgefühl oder verstärkter Talgproduktion.
Penetrationsverstärker
Diese Stoffe erhöhen die Durchlässigkeit der Haut.
Beispiele:
PEGs, Propylene Glycol
Die Haut unterscheidet dabei nicht zwischen erwünschten und unerwünschten Stoffen – alles kann leichter eindringen.
Mikroplastik & synthetische Polymere
Nicht immer sofort als Plastik erkennbar.
Beispiele:
Polyethylene, Polypropylene, Nylon-12, Carbomer
Sie sind biologisch nicht abbaubar und können sich auf Haar und Kopfhaut anlagern.
Mikroplastik & synthetische Polymere
Nicht immer sofort als Plastik erkennbar.
Beispiele:
Polyethylene, Polypropylene, Nylon-12, Carbomer
Sie sind biologisch nicht abbaubar und können sich auf Haar und Kopfhaut anlagern.
Ganzheitliche Pflege bedeutet Entlastung
Nicht jeder synthetische Inhaltsstoff führt sofort zu Problemen. Entscheidend sind Menge, Kombination, Häufigkeit und individuelle Sensibilität.
Ganzheitliche Haarpflege setzt deshalb nicht auf immer neue Produkte, sondern auf:
Reduktion von Belastung
bewusste Inhaltsstoffwahl
Unterstützung der natürlichen Regulation
Geduld statt Soforteffekt
Wenn Haar und Kopfhaut wieder atmen dürfen, verändert sich häufig nicht nur das Hautbild – sondern auch das gesamte Haargefühl.
Ein ruhiger Gedanke zum Abschluss
Haarpflege ist kein Kampf gegen Symptome.
Sie ist eine Beziehung.
Je weniger wir versiegeln, desto mehr darf sich regulieren.
Kopfhautprobleme entstehen selten zufällig.
In meiner ganzheitlichen Beratung schauen wir gemeinsam auf mögliche Ursachen, Ablagerungen und innere Einflussfaktoren – ruhig, individuell und ohne Schnelllösungen.
👉Mehr Informationen zur holistischen Beratung findest du im Service Bereich: https://mein.gruenschnitt-naturfriseur.de/servies